Komplexe Kohlehydrate für eine vollwertige, vegane Ernährung

Zucker und vollwertige, vegane Ernährung

passt das zusammen?

Das Thema

Zucker und Ernährung

kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zucker und Fett oder Zucker und Eiweiß oder Zucker in Getränken haben jede Menge Wirkungen auf unseren Körper, aber keine positiven. Und zum Verständnis: unter Zucker zählt auch Maissirup, Glukosesirup, Rübensirup, Maltose, Fruktose, Glucose, Saccharose, Dextrose, Melasse, Invertzuckersirup … und Süßstoffe wie Aspartam sind auch keine Lösung.

Wir alle wissen, dass schon die Kinder das Süße lieben, aber wissen wir auch, was wir unseren Kindern antun, wenn wir ihnen den ersten Keks, das erste Bonbon, das erste Stück Schokolade geben? Wissen wir, was die Mischung aus Fett und Zucker mit uns macht, wie es auf unsere Glückshormone wirkt bzw. sie durcheinander bringt? Wissen wir, warum wir mitunter nicht aufhören können mit dem Essen von Schokolade, Pralinen, Kuchen, Torte, Pudding, süßem Joghurt, Frühstücks-Flocken oder dem Trinken von Cola, Fanta, Sprite?

Wir wissen es vielleicht nicht, aber die Hersteller dieser Produkte wissen es sehr genau. Sie haben jede Menge Geld dafür ausgegeben, es herauszufinden, damit wir mehr und mehr davon kaufen und es auf unseren Hüften spazierentragen.

Wenn du das nächste Mal im Supermarkt-Regal etwas zum Essen kaufst, was bereits verarbeitet wurde (also kein reines Obst oder Gemüse ist), dann sieh einmal auf der Verpackung nach den Inhaltsstoffen. Sie müssen aufgeführt sein, die Reihenfolge richtet sich nach der Menge. Du wirst dich wundern, in wie vielen Produkten Zucker oder ein verwandtes Produkt wie Maissirup darin vorkommt. Egal ob Pizza, Brot, Brötchen, Wurst, Frühstücksflocken, Bohnen in Dosen, Senf, Ketchup, Fertigsoßen, Butterzubereitungen, Tiefkühlgemüse mit Soße, Katzenfutter, von den riesigen Süßkram- und Fruchtjoghurt-Abteilungen ganz zu schweigen – Zucker über Zucker. Selbst auf dem Sojajoghurt natur steht, dass Zucker drin ist! Und wenn gar keiner zu finden ist: falls so etwas wie „Fruchtzubereitung“ aufgeführt wird, kann sich darin der Zucker verstecken.

Zum Glück sind wir Menschen nicht alle gleich, und so gibt es welche, denen ist völlig egal, wieviel Zucker sie essen, sie werden weder dick noch krank, die Zähne sind ohne Fehl und Tadel, werden 100 Jahre alt und sterben über Nacht im Bett. Dazu gehörst du wahrscheinlich nicht, sonst wärst du nicht auf der Seite gelandet.

Über 60% der deutschen Bevölkerung gehört schon rein optisch nicht zu diesem Kreis, denn sie sind übergewichtig.

Für alle, die ihren Tag mit Süßem beginnen, fortsetzen und beenden und zwischendurch Süßgetränke  konsumieren, und sich vielleicht wundern, warum sie vieles nicht auf die Reihe bekommen, empfehle ich, sich intensiv über den Zucker und seine Wirkung zu informieren.

Eine Wegbereiterin auf dem Gebiet der Erforschung der Zucker-Sensitivität ist Cathleen des Maisons, Ph.D.

Zucker wirkt wie eine Droge auf den menschlichen Körper.

Er führ dazu, dass z.B. Ratten im Experiment nicht aufhören können zu fressen, so lange noch zuckerhaltige Nahrungsmittel in Reichweite sind. Er führt dazu, dass alle Kontrollmechanismen des Körpers für Hunger und Appetit außer Kraft  gesetzt werden. Ratten fressen Käsekuchen selbst dann noch, wenn sie dafür einen elektrischen Schlag bekommen (Anthony Sclafani 1976), und sie bekamen Entzugserscheinungen wie Zähneklappern, wenn der Zucker aus der Ernährung entfernt wurde. Falls du dich in dem Verhalten der Ratten wiederfinden solltest, empfehle ich dir die Anmeldung für den Newsletter, damit du lernst, aus dem Teufelskreislauf auf einfache Weise wieder herauszufinden.

Und da Ratten nur bedingt als Modell für die menschliche Physiologie und Psychologie dienen können, werden z.B. am Monell-Chemical-Senses-Center in Philadelphia sei 40 Jahren Versuche mit Menschen durchgeführt, denn die Nahrungsmittelindustrie will genau wissen, wieviel Zucker in ein Produkt gemischt werden muss, damit wir nicht aufhören können zu essen. Diese Strategie setzt sie erfolgreich um, und die Konsumenten bezahlen dafür mit ihrer Gesundheit. Ist das bewusste Ernährung? Nein, es ist das Leben der Zuckersüchtigen. Es ist für den Außenstehenden nicht nachvollziehbar, warum ein erwachsener Mensch Dinge isst, die nicht gesund sind, die ihn fett und träge machen und seine Gehirnleistung behindern und ihn permanent auf die Jagd nach Süßem schicken – um dann die Kalorien wieder mühsam beim Joggen abzutrainieren.

Nebenbei werden die Knochen und Zähne (die mit ihren Mineralien die entstehende Säure abpuffern müssen), die Leber (die giftige Stoffe des Zuckerstoffwechsels abbaut), der Darm (durch Parasiten, die sich über den Zucker freuen), die Bauchspeicheldrüse (durch das Hoch- und ´Runterfahren der Insulinschaukel zur Zuckerverdauung) und viele weitere Organe in Mitleidenschaft gezogen. Nicht zu vergessen: Zucker macht depressiv – so jedenfalls die Theorie von Cathleen des Maisons.

Wie funktioniert die Zucker-Verdauung? Wenn wir raffinierten Zucker essen geht dieser sofort ins Blut, es entsteht ein Überschuss an Glukose, dann wird Insulin ausgeschüttet, dieses sorgt dafür, dass die Zellen die Glucose einlagern oder als Fett speichern, der Blutzuckerspiegel sinkt ganz schnell wieder, wir haben schnell wieder Hunger. Das geht mit Fructose oder Maissirup noch viel schneller.

Wenn wir komplexe Kohlehydrate essen (vollwertiges Getreide) ist vor diesem  o.g. Prozess die Aufspaltung der Mehrfach-Zucker in Einfach-Zucker nötig, deshalb steigt der Blutzuckerspiegel langsam an, die Glukose kann in die Zellen eingelagert oder verbraucht werden und dann sinkt der Blutzuckerspiegel langsam wieder ab. Dieser Prozess führt zu einem langen Sättigungsgefühl. Das ist jetzt ganz vereinfacht dargestellt.

Deshalb ist es existentiell, dass wir, um den Körper optimal zu versorgen und leistungsfähig zu sein, komplexe Kohlehydrate essen sollte und keine raffinierten Zuckerarten.

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Hier noch ein interessanter Link zur Seite von Kathleen des Maisons: Die 7 Schritte von Kartoffeln statt Prozac