Kategorie-Archiv: Gesundheit

Dauerhaft abnehmen ohne Jo-Jo-Effekt und dabei gesund werden, ist das möglich?

Kalorienzählen war gestern – heute zählt die Tellergröße und vor allem was auf dem Teller liegt

Buchrezension zu wissenschaftlichen Grundlagen und der Praxis für die fettarme Ernährung auf pflanzlicher Basis, dauerhaft abnehmen und gesund werden

Mein Fazit an den Anfang: so lange  die allgemein übliche Industrienahrung konsumiert wird, werden weder Pillen noch Pülverchen zur schlanken Linie und Gesundheit verhelfen. Wer dauerhaft abnehmen möchte, sollte die Ernährung umstellen und Suchtstoffe meiden. Welche Suchtstoffe die Industrienahrung enthält und wie sie wirken, wird ausführlich im Buch beschrieben, und wer sich schon immer gefragt hat: warum kann ich die angefangene Pralinenschachtel oder Chipstüte nicht einfach liegen lassen, findet hier umfangreiche Antworten.

Das Buch von Dr. med. Jacob „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ vom Institut für komplementär-medizinische Forschung zeigt die effektivsten Maßnahmen zur Prävention und Therapie von Zivilisationskrankheiten auf, und zwar anhand wissenschaftlicher Fakten und Dr. Jacobs  eigenen, persönlichen Weg zum Idealgewicht und zu optimalen Werten bei Blutdruck, Puls und Blutwerten.

Alle Personen, die der Ernährungsempfehlung folgten, erzielten herausragende Ergebnisse beim  Abnehmen und gesund werden.

Dabei zeigt Dr. Jacob die Zusammenhänge von Ernährung und Krankheit mit Belegen aus der ganzen Welt, d.h. verschiedenen Kulturen, Kontinenten, Populationen… und belegt, wie Ernährungsmuster langfristig wirken.

In den weiteren Kapiteln werden die wissenschaftlich belegten Einflüsse, die eine pflanzliche Ernährung nach dem Usachen-Wirkungs-Prinzip auf Stoffwechsel, Hormone, Physiologische Abläufe, Alterung, bis hin zur Zelle und den Mitochondrien hat, dargestellt. Ausfühlich geht Dr. Jacob auf die Wirkung von Fett, Milch, Fleisch, Zucker sowie Gemüse, Früchten und Kräutern und komplexen Kohlenhydraten ein.

Es folgt eine Auseinandersetzung mit den Grundthesen und Studien zu verschiedenen Ernährungsformen, wie der ketogenen Diät (Steinzeit- oder Paleo-Ernährung), Low Carb, u.ä. Erfindungen.

Schließlich folgt im Kapitel 11 die pflanzliche Ernährung, wo auf Esselstyns Langzeitergebnisse und  Ornishs Studien mit fettarmer, vegetarischer Ernährung eingegangen wird. Im Kapitel 12 zeigt Dr. Jacobs seinen Weg zu nachhaltiger Gesundheit mit Ernährungspyramide und Ausgleich von Nährstoff-Defiziten.

Das Buch schließt mit dem Einfluss von  Bewegung, Atmung und Entspannung, Tiefschlaf, psychologischen Studien zu Übergewicht sowie der Wirkung von Schadstoffen auf die Gesundheit und die Ausleitung der Schadstoffe.

Alles in Allem ist es ein gelungenes Werk für Laien, die sich ernsthaft und rational mit der Zivilisationskost und der Sucht danach auseinandersetzen, ihre Ernährung umstellen und ein bewusstes, kreatives, aktives Leben führen möchten. Es eignet sich auch für Ärzte, die ihren Patienten nicht mehr nur eine Tablette verschreiben, sondern zu deren Gesundheit beitragen wollen.

Für mich hat das Buch jede Menge neue Erkenntnisse gebracht und ich schlage es immer wieder gern auf und lese darin, weil ich mir nicht alles auf einmal merken kann – es ist so umfangreich. Ich werde auch hier im Blog weitere Zitate und Erkenntnisse zitieren. Außerdem wird es hier demnächst Beratung und Coaching zum Thema „Abnehmen ohne Kalorienzählen und dabei gesund werden“ geben, für alle, die es vielleicht nicht ganz allein schaffen.

Ihr könnt euch heute schon im Kontaktformular oder Newsletter eintragen, dann seid ihr bei den ersten dabei. Oder ihr fangt erst mal an zu lesen 😉

Übrigens: Dr. Jacob hat nach seiner Methode in 4 Monaten zum  idealen Körpergewicht und Puls-, Blutdruck- und Blutwerten zurückgefunden. Seine Frau wog 73 kg, konnte ihr Gewicht auf 55 kg reduzieren und beide haben ihr Gewicht gehalten.

 

Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts

 

Unser körpereigenes Belohnungssystem

Wie funktioniert unser

körpereigenes Belohnungssystem

Und was hat das mit Bewusster Ernährung zu tun?

Radieschensprossen

Sprossen – voll von Leben, Enzymen, Vitalstoffen

Die Bewusste Ernährung lässt uns unsere Entscheidungen über unsere Ernährung, unseren Tagesablauf, unsere Gewohnheiten kontrollieren bzw. funktioniert nach einiger Zeit intuitiv.  Bleichzeitig führt sie erste einmal zu einer Gewichtsabnahme bei den meisten Menschen, schon allein weil sie Wasser abtransportieren, welches durch zu viel Salz gebunden wurde. Aber auch langfristig pendelt sich das richtige Gewicht ein.

Das ist aber eigentlich nur der Nebeneffekt. Der Haupteffekt ist, dass die vielen Menschen, die zuckersüchtig oder zuckersensibel, fettsüchtig oder fettsensibel, salzsüchtig oder salzsensibel sind und damit ihr Essen nicht kontrollieren können, dass diese Menschen endlich wieder Kontrolle über ihr Essverhalten gewinnen.

Bei Essen aus Sucht führt das Essen dazu, sich schlecht  zu fühlen, zu Trägheit im Denken und Handeln, zu Kompensation mit Kaffee oder anderen Aufputschmitteln, zu Über- oder Untergewicht, Übersäuerung und allen möglichen damit verbundenen Leiden und Krankheiten.

Diese Ernährungsform ist gut für unseren Körper, für unser Bewusstsein, für unseren Geldbeutel, für die Umwelt, die Bauern (wenn wir gutes Gemüse auf dem Markt kaufen), für unsere Mitmenschen (Ausgeglichenheit, anti-depressiv), für unsere Kraft zu eigenen Entscheidungen, für die Tiere.

Was hat nun unser körpereigenes Belohnunssystem mit dem Essen zu tun? Unser Belohungssystem im Hirn wird gesteuert von den Neurotransmittern Serotonin, Dopamin sowie Endorphinen. Sie erzeugen in uns gute Gefühle, machen uns glücklich und werden ausgeschüttet, wenn wir etwas Sinnvolles für die Erhaltung und das Überleben unserer Art tun: Essen oder Sex oder neue Erkenntnisse gewinnen. Besonders glücklich scheint viele Menschen Nahrung mit vielen Kalorien, Süßes, Fettreiches, Salziges oder eine Kombination daraus zu machen. Die Nahrungsmittel-Industrie spricht vom „Glückspunkt“. Wenn sie den findet, können die Menschen, die darauf anspringen, nicht genug von diesem speziellen Essen bekommen, es ist wie der Kick durch Drogen. Und die Industrie verwendet viel Zeit und Mühe, diesen Glückspunkt zu finden – er ist der Garant für den Absatz des Produkts.

Das Problem dabei ist, dass diese Glückshormone bei Stimulierung durch hochkalorische Nahrung und andere Suchtstoffe schnell ausgeschüttet werden, unser Gehirn überschwemmen, um kurze Zeit später wieder zu fallen, uns „fehlt was“. Das kann man biochemisch erklären. Und wenn uns was fehlt, erinnern wir uns, was uns glücklich macht, und dann fällt uns ein, in der Packung war ja noch ein Keks, und weg ist er. Und wenn die Packung alle ist suchen wir nach spätestens 2 Stunden nach der nächsten Packung, unser Belohnungssystem will stimuliert werden. Ohne was zu denken finden wir uns am Kühlschrank wieder – am besten noch in der Werbepause, wo und gezeigt wird, das Schokolade glücklich macht. Das macht sie auch, aber zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie einen Biochemiker.

Donuts, süß und fettig

führen zu Überstimulierung unsere Belohnungssystems

Verstärkt wird der Prozess noch dadurch, dass ein Baby bei Schmerzen, Äußerungen von Unzufriedenheit o.ä. schnell mal ein Stück Schoki, einen Keks, ein Bonbon oder einen gesüßten Saft bekommt – so ist es schnell wieder ruhig. Und es lernt: wenn es mir schlecht geht, esse ich was Süßes, dann geht´s mir wieder gut. Der Kreislauf beginnt, das Belohnungssystem hat eine „Fehl-Programmierung“, denn vielleicht wollte das Baby Nähe zur Mama, aber bekommen hat es ein Bonbon – hilft erst mal. Ist der Mensch dann groß benutzt er vielleicht Zigaretten, Alkohol, Kokain, Heroin, Schmerztabletten… oder aber immer noch Zucker. Und läuft dann Kilometerweit, um nicht zuzunehmen. Oder kauft nachts ein, damit es keiner merkt, in verschiedenen Supermärkten oder Imbissbuden oder fährt von einem McDoof zum nächsten. Als ich auf Gran Canaria war saßen abends die Eltern mit ihren kleinen Kinder dort und ließen sich die Burger und Pommes und Frappe´s und das überzuckerte Eis, den schokoladetropfenden Kuchen schmecken. Wenn ein Kind sich merkt: als Belohnung, zum Geburtstag, wenn wir es schön haben wollen, gehe ich dorthin wo das große gelbe M dran steht – werden viele von ihnen immer wieder hingehen und sich den ungesunden Mix aus Fett, Zucker, Salz, Weizenmehl und tierischem Eiweiß ´reinziehen, besonders wenn sie meinen, es sollte ihnen gutgehen, tut es aber gerade nicht. Was im Nachgang dazu führt, dass es ihnen noch schlechter geht. Und so fahren die Hormone, der Insulinspiegel und viele andere Stoffe im Körper Achterbahn – und wir fahren mit, himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt.

Aber irgend etwas sagt dem einen oder anderen: das ist nicht gut für dich, du bist in einem Kreislauf gefangen. Und wenn in dir die Stimme ankopft, dann trag dich in den Newsletter ein, demnächst beginnt das Programm mit Coaching zur Entwöhnung, und du kannst bei den ersten sein.

Wenn du fühlen möchtest, wie dein Belohnungssystem im Körper wieder richtig funktioniert, wie sich das anfühlt, wenn du frei bist von der Sucht nach bestimmten Speisen und Getränken, dann melde dich HIER.

Frau mit Gemüse

Gesunder Genuss

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Für weitere Infos ist der Blog von Silke Rosenbusch sehr informativ.

Hier Klicken.

 
 
Ich gebe keine Heilversprechen für die Heilung schwerer Krankheiten. Bei ernsthaften Gesundheitsstörungen suchen Sie den Arzt/ Heilpraktiker Ihres Vertrauens auf. Die empfohlene Ernährung beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der o.g. Ärzte und Ernährungsexperten und ist durch langjährige Studien belegt, aber es gibt keine Garantie, jeder Mensch ist individuell

Alles pflanzlich, alles roh, alles gut?

Die pflanzliche Ernährung – nur noch roh oder vegan als Lösung aller Probleme?

Eine Zeit lang dachte ich, dass mensch alles roh und vegan essen sollte. In roher Nahrung ist noch der volle Vitalstoff-Gehalt, die Kerne sind keimfähig, Sprossen habe viel mehr Nährstoffe, die Fette sind nicht denaturiert. Die Kurse von Dr. Brian Clement, Franz Konz, Markus Rothkranz und vielen anderen zeigten mir, dass eine vollständig naturbelassene Nahrung, rein pflanzlich, das Nonplusultra sein müsse. Ich kaufte mir einen Hochleistungsmixer für grüne Smoothies, ein Dörrgerät für Rohkost-Cracker, eine leistungsstarke Küchenmaschine usw. und dachte, jetzt probiere ich das mal aus. Klingt alles wunderbar – schlank, schön, intelligent, konzentriert, intuitiv, sexy, ewige Jugend – alles kann man mit rein roher Nahrung erreichen.

Gartenkresse

Gartenkresse

Leider ist mir das nicht gelungen, der Praxistest hat nicht funkioniert. Ich fühlte mich einfach nicht zufrieden, knabberte Rohkost-Brot zwischen den Mahlzeiten um die Leere zu füllen. Der grüne Wildpflanzen-Saft schmeckte eher nach Medizin als als lecker und ich hatte immer Appetit auf irgendwas undefinierbares. Die Rohkost-Kuchen und Plätzchen bekamen mir nicht, ich fühlte mich nach deren Genuss genauso voll, als hätte ich ganz konventionelle Schokolade gegessen. Von sog. Essener-Brot aus gekeimtem Getreide bekam ich einen Blähbauch.

Also habe ich weitergesucht, Bücher gelesen, mich informiert. Mein Gefühl sagte mir, dass ich die pflanzliche Ernährung fortsetzen sollte, aber in Kombination mit gekochtem Getreide oder Hülsenfrüchten, Diese machten mich satt und zufrieden. Aber auch nicht immer, manchmal kamen die unbestimmten Gelüste wieder zum Vorschein, die optimale Ernährung hatte ich noch nicht gefunden. Außerdem fand ich Informationen über junge Rohköstler, die total essgestört waren und fast gar nichts mehr essen konnten und Veganer, die in jungen Jahren durch Suizid oder schwere Krankheiten gestorben sind.

Dann entdeckte ich Silke Rosenbusch und ihren Blog im Internet. Einen ganzen Abend las ich die Posts der letzten Jahre und abonnierte den Blog. Da sie viele Bücher, auch englische, liest, brachte sie mir Hinweise darauf nahe, dass viele Menschen ein gestörtes Essverhalten haben. Ich kaufte mir die von ihr empfohlenen Bücher und mir ging ein Licht nach dem anderen auf.

Die meisten Menschen in der heutigen Zeit sind süchtig nach Fett oder süchtig nach Salz oder süchtig nach Zucker oder tierischem Eiweiß, oder nach Kombinationen davon. Süchtig bedeutet, dass die Pralinenschachtel, wenn sie erst mal im heimischen Haushalt angekommen ist und offen herumsteht, auch geleert wird. Oder dass als Ersatz für Kekse Trockenfrüchte gegessen werden, die mit ihrer konzentrierten Süße fast den gleichen Schaden im menschlichen Körper  anrichten wie Zucker.

Unter dem Aspekt schaute ich genauer hin: was essen die Rohköstler und Veganer so? Die Rezepte bei youtube oder im Netz sind fast alle mit Trockenfrüchten oder vielen Samen und Nüssen. Da gibt es Torten aus Unmengen von Cashewnüssen, Käse aus Cashewnüssen, Pesto mit viel Öl auf Rohkost-Crackern aus Leinsaat, grüne Smoothies mit hohem Obstanteil oder gleich Obst-Smoothies aus einer Mischung von süßen Südfrüchten, oder Frucht-Smoothies mit Leinsamen, Mandeln, Macadamia-Nüssen gemixt. Manche Veganer/ Rohköstler nehmen kiloweise Bananen und Südfrüchte  zu sich, und das soll gesund sein? Ich kann es mir nicht vorstellen. Es bedeutet viel eher, das viele Rohköstler und Veganer ihre bestehende Sucht weiterhin ausleben und denken, sie haben jetzt den Jungbrunnen gefunden, und erst nach einigen Jahren merken, dass sie schwere Krankheiten, Zahnverfall, Abmagerung, erhöhte Cholesterinspiegel, Übergewicht, Depressionen entwickelt haben. Während sie ihre Gesundheit ruinieren, schreiben sie Bücher, wie toll es doch ist, Roh-Gourmet-Menüs zu kreieren, fett- und zuckerreiche Smoothies zu mixen,  man braucht auf nichts zu verzichten…

Aber wie kommt diese offensichtliche Differenz? Die rohe oder vegane Ernährung soll doch angeblich den natürlichen Appetit, die Nahrungsaufnahme, das Körpergewicht, die Gesundheit wieder regulieren, der Körper weiß, was er braucht. Eine Ziege, die krank ist und in der Natur herumläuft frisst genau das Kraut, welches sie wieder gesund macht. Und dicke Ziegen gibt´s in der Natur nur, wo der Mensch eingreift und Kraftfutter füttert.

Offenbar funktioniert das beim Menschen nicht immer. Wenn wir darauf konditioniert sind, unsere psychischen Problem mit Essen zu bekämpfen, tun wir das weiterhin, egal ob mit Rohkost, Mischkost, Schokolade, Pringles, Slow Food…, bis wir die wirkliche Ursache beseitigen. Viele vegane Produkte sind stark verarbeitet, zu fett, zu salzig, mit Zucker oder Agavendicksaft o.ä. aufgepeppt, um an den Geschmack der Mischkost anzuschließen. Geschmack ist Gewohnheit, das wissen auch die Hersteller veganer Produkte. Warum gibt es Fischstäbchen, Entenbrust, Schinken, Bratwurst, jede Menge Schokoriegel als vegane Nachbildung? Damit es den Umsteigern an nichts mangelt, damit sie ihre Essgewohnheiten nicht zu ändern brauchen. Denn wenn ein Sucht-Esser seine Suchtstoffe nicht bekommt, treten die Ursachen hervor und müssen bearbeitet, durch neue Gewohnheiten ersetzt werden. Wenn man den Weg geht, gibt es eine natürliche Belohnung: das Denken wird klar, die Intuition verbessert sich, Depressionen verschwinden, konzentrierte geistige Arbeit über viele Stunden ist möglich.

Dank intensiver Nachforschungen habe ich für mich den Weg gefunden und bin ihn gegangen. So hat nach fast 30 Jahren meine Suche – von der Mischkost zur vegetarischen Ernährung, über Rohkost, hin zu rein pflanzlicher und fettarmer Lebensweise – ein vorläufiges Ende gefunden.

Die Lösung: Nahrung, die frei ist von Suchtstoffen wie konzentriertem Zucker in jeder Form, Fett, tierischem Eiweiß, Bohnenkaffee, Alkohol, Nikotin. Nahrung, die auf der Grundlage von rohem und gedünstetem Gemüse, vollwertigem Getreide (kein Mehl), ein wenig Obst und wenigen Nüssen und Samen besteht, kombiniert mit Sprossen und einigen Ergänzungen ist aus meiner Sicht eine bewusste Ernährung. Sie erfordert das Lösen der unbewussten Gewohnheiten, sie macht uns die wirklichen Ursachen unserer bisherigen Ess-Gewohnheiten klar, lässt uns erkennen, wie wir zu innerer Harmonie finden. In dem wir unser körpereigenens Belohnungssystem nicht mehr permanent durch Sucht-Nahrung durcheinanderbringen, stellt sich ein neues Gleichgewicht ein. Dieses Gleichgewicht zeigt sich in Gewichtsregulierung, Appetitsteuerung und Fehlen von Appetit auf Zucker, Salz, Fett. Biochemisch passen die körpereigenen Glückshormone zu den Rezeptoren. Es führt uns dahin, dass wir auf der Arbeit oder im Supermarkt die angebotenen Kekse liegenlassen können, und uns durch die einfachste Ernährung der Welt satt und zufrieden fühlen. Es führt uns dahin, bewusst durch das Leben zu gehen.

Wenn du diesen Weg gehen möchtest, trag´dich einfach in den Newsletter ein – dann wirst du informiert, wenn ein Kurs zum Thema startet.

Oder nutze das Kontaktformular. Ich freu mich auf dich.

Weizen-Sprossen

Weizen-Sprossen,

 

Komplexe Kohlehydrate für eine vollwertige, vegane Ernährung

Zucker und vollwertige, vegane Ernährung

passt das zusammen?

Das Thema

Zucker und Ernährung

kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zucker und Fett oder Zucker und Eiweiß oder Zucker in Getränken haben jede Menge Wirkungen auf unseren Körper, aber keine positiven. Und zum Verständnis: unter Zucker zählt auch Maissirup, Glukosesirup, Rübensirup, Maltose, Fruktose, Glucose, Saccharose, Dextrose, Melasse, Invertzuckersirup … und Süßstoffe wie Aspartam sind auch keine Lösung.

Wir alle wissen, dass schon die Kinder das Süße lieben, aber wissen wir auch, was wir unseren Kindern antun, wenn wir ihnen den ersten Keks, das erste Bonbon, das erste Stück Schokolade geben? Wissen wir, was die Mischung aus Fett und Zucker mit uns macht, wie es auf unsere Glückshormone wirkt bzw. sie durcheinander bringt? Wissen wir, warum wir mitunter nicht aufhören können mit dem Essen von Schokolade, Pralinen, Kuchen, Torte, Pudding, süßem Joghurt, Frühstücks-Flocken oder dem Trinken von Cola, Fanta, Sprite?

Wir wissen es vielleicht nicht, aber die Hersteller dieser Produkte wissen es sehr genau. Sie haben jede Menge Geld dafür ausgegeben, es herauszufinden, damit wir mehr und mehr davon kaufen und es auf unseren Hüften spazierentragen.

Wenn du das nächste Mal im Supermarkt-Regal etwas zum Essen kaufst, was bereits verarbeitet wurde (also kein reines Obst oder Gemüse ist), dann sieh einmal auf der Verpackung nach den Inhaltsstoffen. Sie müssen aufgeführt sein, die Reihenfolge richtet sich nach der Menge. Du wirst dich wundern, in wie vielen Produkten Zucker oder ein verwandtes Produkt wie Maissirup darin vorkommt. Egal ob Pizza, Brot, Brötchen, Wurst, Frühstücksflocken, Bohnen in Dosen, Senf, Ketchup, Fertigsoßen, Butterzubereitungen, Tiefkühlgemüse mit Soße, Katzenfutter, von den riesigen Süßkram- und Fruchtjoghurt-Abteilungen ganz zu schweigen – Zucker über Zucker. Selbst auf dem Sojajoghurt natur steht, dass Zucker drin ist! Und wenn gar keiner zu finden ist: falls so etwas wie „Fruchtzubereitung“ aufgeführt wird, kann sich darin der Zucker verstecken.

Zum Glück sind wir Menschen nicht alle gleich, und so gibt es welche, denen ist völlig egal, wieviel Zucker sie essen, sie werden weder dick noch krank, die Zähne sind ohne Fehl und Tadel, werden 100 Jahre alt und sterben über Nacht im Bett. Dazu gehörst du wahrscheinlich nicht, sonst wärst du nicht auf der Seite gelandet.

Über 60% der deutschen Bevölkerung gehört schon rein optisch nicht zu diesem Kreis, denn sie sind übergewichtig.

Für alle, die ihren Tag mit Süßem beginnen, fortsetzen und beenden und zwischendurch Süßgetränke  konsumieren, und sich vielleicht wundern, warum sie vieles nicht auf die Reihe bekommen, empfehle ich, sich intensiv über den Zucker und seine Wirkung zu informieren.

Eine Wegbereiterin auf dem Gebiet der Erforschung der Zucker-Sensitivität ist Cathleen des Maisons, Ph.D.

Zucker wirkt wie eine Droge auf den menschlichen Körper.

Er führ dazu, dass z.B. Ratten im Experiment nicht aufhören können zu fressen, so lange noch zuckerhaltige Nahrungsmittel in Reichweite sind. Er führt dazu, dass alle Kontrollmechanismen des Körpers für Hunger und Appetit außer Kraft  gesetzt werden. Ratten fressen Käsekuchen selbst dann noch, wenn sie dafür einen elektrischen Schlag bekommen (Anthony Sclafani 1976), und sie bekamen Entzugserscheinungen wie Zähneklappern, wenn der Zucker aus der Ernährung entfernt wurde. Falls du dich in dem Verhalten der Ratten wiederfinden solltest, empfehle ich dir die Anmeldung für den Newsletter, damit du lernst, aus dem Teufelskreislauf auf einfache Weise wieder herauszufinden.

Und da Ratten nur bedingt als Modell für die menschliche Physiologie und Psychologie dienen können, werden z.B. am Monell-Chemical-Senses-Center in Philadelphia sei 40 Jahren Versuche mit Menschen durchgeführt, denn die Nahrungsmittelindustrie will genau wissen, wieviel Zucker in ein Produkt gemischt werden muss, damit wir nicht aufhören können zu essen. Diese Strategie setzt sie erfolgreich um, und die Konsumenten bezahlen dafür mit ihrer Gesundheit. Ist das bewusste Ernährung? Nein, es ist das Leben der Zuckersüchtigen. Es ist für den Außenstehenden nicht nachvollziehbar, warum ein erwachsener Mensch Dinge isst, die nicht gesund sind, die ihn fett und träge machen und seine Gehirnleistung behindern und ihn permanent auf die Jagd nach Süßem schicken – um dann die Kalorien wieder mühsam beim Joggen abzutrainieren.

Nebenbei werden die Knochen und Zähne (die mit ihren Mineralien die entstehende Säure abpuffern müssen), die Leber (die giftige Stoffe des Zuckerstoffwechsels abbaut), der Darm (durch Parasiten, die sich über den Zucker freuen), die Bauchspeicheldrüse (durch das Hoch- und ´Runterfahren der Insulinschaukel zur Zuckerverdauung) und viele weitere Organe in Mitleidenschaft gezogen. Nicht zu vergessen: Zucker macht depressiv – so jedenfalls die Theorie von Cathleen des Maisons.

Wie funktioniert die Zucker-Verdauung? Wenn wir raffinierten Zucker essen geht dieser sofort ins Blut, es entsteht ein Überschuss an Glukose, dann wird Insulin ausgeschüttet, dieses sorgt dafür, dass die Zellen die Glucose einlagern oder als Fett speichern, der Blutzuckerspiegel sinkt ganz schnell wieder, wir haben schnell wieder Hunger. Das geht mit Fructose oder Maissirup noch viel schneller.

Wenn wir komplexe Kohlehydrate essen (vollwertiges Getreide) ist vor diesem  o.g. Prozess die Aufspaltung der Mehrfach-Zucker in Einfach-Zucker nötig, deshalb steigt der Blutzuckerspiegel langsam an, die Glukose kann in die Zellen eingelagert oder verbraucht werden und dann sinkt der Blutzuckerspiegel langsam wieder ab. Dieser Prozess führt zu einem langen Sättigungsgefühl. Das ist jetzt ganz vereinfacht dargestellt.

Deshalb ist es existentiell, dass wir, um den Körper optimal zu versorgen und leistungsfähig zu sein, komplexe Kohlehydrate essen sollte und keine raffinierten Zuckerarten.

Wenn du an weiteren Informationen interessiert bist, trage dich rechts auf der Seite in den Newsletter ein, du wirst Hilfe finden um aus dem Kreislauf auszusteigen – auf einfache und kostengünstige Art und Weise, oder melde dich über das Kontaktformular.

Hier noch ein interessanter Link zur Seite von Kathleen des Maisons: Die 7 Schritte von Kartoffeln statt Prozac

 

Lupinen vegan und vollwertig, Sojaalternative

 Lupinen vegan und vollwertig – von Natur aus

 

Schon lange wollte ich über die Vorteile von Lupinenprodukten für die  Ernährung vegan, vollwertig, fettarm einen Beitrag schreiben, und jetzt gibt es einen Anlass:

Forscher erhalten Zukunftspreis 2014 für die Entwicklung von Produkten auf der Basis von Lupinen

Die Idee der Forscher war, vegetarische und vegane Lebensmittel auf Basis der in Mitteleuropa heimischen Blauen Süßlupine zu entwickeln. Lupine ist eine gute Alternative  für Allergiker, Cholesterinbewusste sowie Vegetarier und Veganer, denen Soja nicht schmeckt oder die es nicht vertragen. Hier kannst du  weitere Infos zum Zukunftspreis nachlesen.

Lupine, blau

Lupine – vegan, vollwertig, fettarm

Meine bevorzugte Ernährung beinhaltet möglichst selten Soja-Produkte, da das meiste Soja auf der Welt gentechnisch verändert und kaum eine Trennung von Gen-Soja und normalem Soja möglich ist. Der Nachweis ist aufwändig, und angesichts aller möglicher Lebensmittelskandale habe ich wenig Vertrauen zur Lebensmittelindustrie, auch wenn „bio“ draufsteht. Außerdem enthält die Sojabohne einen großen Anteil Fett, ca. 18%, sollte also in der veganen, vollwertigen und fettarmen Ernährung eher vermieden werden. Ein umfassender Artikel zum Glaubenskrieg von Sojabefürwortern und – gegnern findet sich im PM-Magazin. Was ich toll finde, dass es bei Starbucks Sojamilch statt Kuhmilch gibt, aber wenn statt dessen Hafermilch im Angebot sein wird, greife ich darauf zurück.

In meinem Garbanzo-Shop vegan-vollwertig, der immer noch nicht online ist, aber wo man per Mail bestellen kann, biete ich sowohl Hafermilch, als auch Lupinen-Produkte an. Die Preisliste findest du hier. Die Lupine liefert alle essentiellen Aminosäuren, die der Mensch mit der Nahrung aufnehmen sollte. Das Lupineneiweiss weist ausserdem annähernd dieselbe hohe biologische Wertigkeit auf wie das Sojaprotein – allerdings ohne gentechnisch manipuliert zu sein und ohne die übrigen Nachteile der Sojabohne mit sich zu bringen. Die Lupine enthält besonders viel biologisch verwertbares Eisen, ist reich an Antioxidantien, enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fetten, eignet sich für die purinarme, basische Ernährung – um nur einige Vorteile für eine die Menschen zu nennen, die sich vegan, vollwertig und fettarm ernähren möchten. Die Lupine enthält 18% Eiweiß, nur 3% Fett, in Lupinemehl erreicht die Eiweißkonzentration sogar 32-40%.

Vorteile für die biologisch Landwirtschaft:

Darüber hinaus wachsen Lupinen auf ungedüngten Böden und sammeln Stickstoff aus der Luft in Knöllchenwurzeln, was sie für den Bio-Anbau interessant macht – als Zwischenfrucht zur Düngung.

Produkte aus Lupinen vegan und vollwertig

Für die vegane, vollwertige Küche kann man inzwischen von Alberts Lupinen-Filet, Lupinen-Schnitzel, Lupinen-Geschnetzeltes, Lupinen-Gyros, Lupinen-Cocktailwürstchen. Dies Produkte sind in meinem Shop vegan-vollwertig in der Preisliste zu finden. Sie sind sehr lecker und eine echte Sojaalternative, wenn man eine würzige, herzhafte Ergänzung zum Gemüse sucht.

Darüber hinaus kannst du Lupinen-Kerne bestellen, sie sind keimfähig und roh. Es gibt ein tolles Rezpt für Lupinenmilch:  Lupinenmilch, selber machen, es ist von Norbert Wilms.

Lupinenmehl kann bis zu 30% Getreidemehl in Backwaren ersetzen oder in einem Power-Shake (Obst, Lupinenmehl, Wasser) als pflanzlichcher, fettarmer Proteinshake Verwendung finden. Viel Spaß beim Experimentieren!

Übrigens kannst du dich HIER für meinen Newsletter eintragen.

 

 

Müsli – vollwertig oder einkaufen?

Müsli – Zubereitung vegan, vollwertig, fettarm

korn-quetsche_getreide vollwertiges Getreide

Kornquetsche von Eschenfelder

Viele Veganer kaufen Müsli und meinen, das sei roh und vollwertig, insbesondere aus dem Bioladen. Wenn man genauer nachfragt stellt sich heraus, dass alle Flocken, die es zu kaufen gibt, nicht mehr roh sind, sondern wärmebehandelt. Ansonsten halten sich die Flocken nicht so lange sondern die empfindlichen Öle im Korn werden ranzig. Außerdem zerfallen die Flocken und sind optisch nicht mehr so schön. Durch die Wärmebehandlung sind die Flocken m.E. nach nicht mehr vollwertig.  Als Alternative bietet sich an, sich eine Flockenquetsche zu kaufen (siehe Preisliste) und frische Flocken selbst zu quetschen.

Die Nüsse und Trockenfrüchte für das Müsli sollten am Abend vorher eingeweicht werden, in den Nüssen werden die „Fressgifte“ abgebaut, d.h. die Stoffe, die Tiere davon abhalten sollen, zu viele Nüsse zu essen. Dadurch werden die Nüsse viel bekömmlicher und ich finde, sie schmecken auch viel besser. In der empfohlenen Ernährungsform vegan, vollwertig, fettarm sollten ohnehin nur ca. 1 Esslöffel Nüsse pro Tag gegessen werden. Die Trockenfrüchte erwachen durch ein hochwertiges, energetisiertes Wasser wieder zum Leben und sättigen eher durch das Volumen.

Als Milch kann in der veganen, vollwertigen, fettarmen Ernährung Hafermilch, Reismilch oder selbstgemachte Hanfmilch empfohlen werden. Hierzu nimmt man einen Esslöffel Hanfsamen, geschält, 2 Datteln und 300ml Wasser und mixt dieses im Hochleistungsmixer – fertig ist die Milch.

Man kann natürlich auch das Getreide ankeimen und dann frisch quetschen, es schmeckt deutlich süßer und das Ankeimen hat jede Menge gesundheitlicher Vorteile. Es lassen sich alle möglichen Getreide ankeimen, z.B. Weizen, Roggen, Nacktgerste, Braunhirse, Buchweizen … Rosemarie Nöcker schreibt in ihrem Buch „Das große Buch der Sprossen und Keime“, was für mich die Bibel der Sprossenzucht ist, „Während des Keimens werden alle Inhaltsstoffe durch den Enzymprozess gewandelt. Vitamine und Hormone vermehren sich nicht nur, sie bilden auch organische Komplexe und werden in eine leichter aufnehmbare Form umgewandelt.“ Das Korn wird basisch, Phytinsäure wird abgebaut.

Weizen-Sprossen

Weizen-Sprossen

Das Korn wird von einem schlafenden Lebensmittel in ein wirklich lebendiges umgewandelt. Allein der Vitamin-C-Gehalt steigt um 600%.

Vorgehensweise: Einweichzeit 12-24 Stunden, am besten im Sprossenglas, danach das Wasser abgießen (die Zimmerpflanzen freuen sich), und noch 24-48 Stunden bei Zimmertemperatur keimen lassen, 2x täglich abspülen. Die Keime sollten nicht länger sein als das Korn. Das angekeimte Getreide kann im Ganzen oder gequetscht verwendet werden, fall man zu viel gekeimt hat  – einfach trocknen und bei Bedarf quetschen oder schroten (vor dem Verwenden dann noch mal kurz einweichen), oder dem Wellensittich anbieten – die sind ganz wild darauf.

Eine besondere Zubereitungsart ist das Fermentieren.

Folgener Abschnitt wurde aus dem EMIKO-Rundbrief Oktober 2014 übernommen, er passt perfekt zur empfohlenen Ernährungsform vegan, vollwertig, fettarm.

Getreide Fermentieren

Während der Fermentation sorgen Mikroorganismen dafür, dass die Bioverfügbarkeit der enthaltenen Nährstoffe und parallel die Verdaulichkeit nochmal steigen. Forscher haben herausgefunden, dass die Bioverfügbarkeit der enthaltenen Nährstoffe bereits nach 48 Stunden Fermentation deutlich erhöht war. Phytinsäure wird weiter abgebaut und sogar Lektine zum Teil unschädlich gemacht. Leider hat jedoch auch das Fermentieren keinen Einfluss auf das im Gluten enthaltene Lektin.

So wird’s gemacht: Vor dem Fermentieren empfiehlt es sich, das angekeimte Getreide (Getreidemischungen oder Einzelgetreide) zu trocknen und anschließend recht fein zu schroten oder zu mahlen. Dies erhöht die Oberfläche für die Mikroorganismen und setzt Enzyme frei, die zusammen wichtige Arbeit leisten. Eine klassische Form des Fermentierens ist die Herstellung von Sauerteig mit vorher ungekeimtem Roggenmehl. Da durch das Ankeimen schon ein Teil der Kohlenhydrate im Korn verbraucht wurde, werden EM Effektive Mikroorganismen® in Form von EMIKO®SAN zur Absicherung des Fermentationsprozesses hinzugefügt. Das geschrotete/gemahlene Getreide wird hierzu mit einer 5%igen –EMIKO®SANWasser-Mischung gut angefeuchtet. In einem luftdicht verschlossenen Behälter sollte das Getreide dann für 3-4 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren.

Das fermentierte Getreide kann direkt weiter zu Brot verarbeitet oder schonend getrocknet und später verarbeitet werden. Für Brot kann es mit frisch angekeimtem Getreide gemischt werden. Die weitere Zugabe von Hefe oder Sauerteig ist unter Umständen nicht mehr nötig und es entsteht auch so ein lockerer Teig, gibt man ihm ausreichend Zeit zu gehen.
Variante: 3 EL grob geschrotetes Getreide (frisch schroten!) 48 Stunden mit ca. 60ml Wasser & 20ml EMIKO®SAN abgedeckt bei Zimmertemperatur anfermentieren lassen.

Fazit                                                                                                           nahaufnahme frische weizenkeime

Wer sich Zeit nimmt Getreide zu verarbeiten und es vor dem Verzehr einweicht, ankeimen lässt und fermentiert, verbessert die Verträglichkeit und gibt seinem Körper die Möglichkeit mehr Nährstoffe aus den verschiedenen Getreidearten herauszuholen. EM Effektive Mikroorganismen® können dabei helfen, die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe zu verbessern.
Es gibt keine pauschalen Empfehlungen, ab welcher täglichen Verzehrmenge Getreide schädlich werden kann. Es kommt immer auf die weitere Zusammensetzung des Speiseplans und die individuelle Verträglichkeit an. Die Menge und die Art der Verarbeitung sind von entscheidender Bedeutung.

Tipps zum Weiterlesen:

Der Wissenschaftler Loren Cordain fast in seinem Buch „Das Getreide – zweischneidiges Schwert der Gesellschaft“ Studien zu diesem Thema zusammen. Er gliedert sein Buch in nährstoffbedingte Unzulänglichkeiten des Getreides, seine antinutritiven Inhaltsstoffe und Erkrankungen, die auf Getreideverzehr zurückzuführen sind. Das Buch enthält keinerlei Wertungen oder Empfehlungen und ist daher gut geeignet sich grundlegendes Wissen anzueignen, bevor man tiefer in die Thematik einsteigt. Es ist keine Unterhaltungs-, sondern wissenschaftliche Literatur allerdings mit vielen erklärenden Fußnoten für den Laien.

Bezugsquelle für EMIKO®SAN

Bezugsquelle für Sprossen-Glas

Bilder von fotolia.com und Eschenfelder

Hochleistungsmixer für Smoothies und mehr

Neu und günstig im Preis: Hochleistungsmixer

Smoothie-Mixer

Hochleistungsmixer

Für eine vegane, vollwertige Küche kommt man ohne einen Hochleistungsmixer nicht aus. Ich benutze meinen für Suppen (auch rohe Suppen, die leicht erwärmt werden durch längeres Mixen), grüne Smoothies, Beerensmoothies (Kerne werden zerschlagen und damit aufgeschlossen), roh-veganes Eis und natürlich die Soßen. Leider sind die Geräte mit der notwendigen Umdrehungszahl (ab 30.000U/min) und der entsprechenden Leistung nicht gerade billig. Den Revoblend habe ich ausprobiert und war mit der Standfestigkeit nicht zufrieden, den Vitamix habe ich seit langem in Benutzung und  im Shop, aber: ab sofort kann ich in meinem Shop einen neuen, deutliche preiswerteren Hochleistungsmixer anbieten. Ich habe ihn ausprobiert – auch mit Wildkräutern, und bin begeistert. Er ist etwas leiser als der Vitamix, und der grüne Smoothie  mit Wildkräutern wird genauso fein püriert.  Wie dieser Mixer funktioniert, könnt ihr im Gerätetest nachlesen. Ich kann ihn nur empfehlen. Der Mixer ist in der Preisliste zu finden. Für die Bestellung einfach eine Mail schicken oder über das Kontaktformular bei mir melden, mein Shop ist leider noch nicht online

Urteilchen Hochleistungsmixer – eine echte Alternative zum Vitamix

Und hier gibt es einen ausführlichen Anwendertest: Gerätetest Hochleistungsmixer für 395€ incl. Versand

sowie wichtige Hinweise zum Mixen von Smoothies

Menschen mit Multipler Sklerose, die für ein Jahr einer pflanzenbasierten Low-Fat-Diät folgten (mit vor allem wenig gesättigten Fettsäuren) litten am Ende dieses Jahres viel weniger an Fatigue als ein Jahr zuvor. Auch gegenüber der Kontrollgruppe ohne spezielle Diät war die Fatigue deutlich reduziert, wie eine Kleinstudie aus Oregon zeigt.

Die Studie war die erste randomisierte, kontrollierte Studie, welche die potenziellen Vorteile der fettarmen Diät auf das Management der MS untersuchte. Die Studie ergab keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich der Hirnläsionen im MRT. Die Studienleiter sind überzeugt, die deutlich verbesserten Ermüdungserscheinungen dieser Studie verdienen weitere, größer angelegte MS-Studien mit fettarmer Diät.

Abnorme Müdigkeit, genannt Fatigue, ist für viele MS-Betroffene ein Problem. Nicht wenige halten die Fatigue sogar für ihr größtes Problem, da dieses Symptom sie noch mehr einschränkt als beispielsweise Gehprobleme.

Die Studie untersuchte die Folgen der sogenannten McDougall-Diät von John McDougall. Diese wiederum fußt teilweise auf einer MS-Diät aus der 1940ern und 1950ern. Die McDougall-Diät enthält sehr wenig gesättigte Fettsäuren und basiert auf Stärke, Früchten und Gemüse sowie dem Verzicht auf Fleisch, Fisch und Milchprodukte.  Rohkost

Weder auf MRT-Läsionen noch Schubrate oder Behinderungsgrad hatte die Diät einen Einfluss im Vergleich mit der Kontrollgruppe. Doch die Fatigue nahm signifikant ab, ebenso das Gewicht der MS-Betroffenen, welche der Diät folgten und deren Cholesterinspiegel. Lebensqualität und Laune der Diätgruppe stiegen dagegen an.

Quelle: The Oregon Health & Science University Brain Institute, 05.01.2014
Redaktion: AMSEL e.V.